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Frau auf Reisen

Willkommen bei Frau auf Reisen – dem Portal einer Frau mit Fernweh für alle Frauen mit Fernweh.

Die Idee zu diesen Seiten entstand, da ich seit einigen Jahren immer wieder alleine gereist bin. Eine neue Erfahrung beim ersten Mal, wiederkehrend in der Regel immer besser. Eine Frau auf Reisen erfährt sich kraftvoll und offen in der Welt!

Gerne möchte ich davon an dieser Stelle einiges mitteilen. Was ist zu beachten, wenn eine Frau alleine reist? Welche Ängste bestehen (nur) im Kopf?  Welche Erfahrungen macht eine Frau auf Reisen?
[Edit:17.12.2012] Und übrigens, ich freue mich über Kommentare!!!! Ich sehe hier erfreulicherweise (mehr als nur) einige kommen und gehen, lesen hoffentlich… Ein Feedback, was andere Frauen suchen, wissen und vielleicht auch hier finden … ist mir wirklich willkommen, manchmal ersehnt.

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Andernorts wurde in diesem Blog schon eifrig diskutiert. Wenn eine Frau alleine reist, hat die Suche nach der passenden Unterkunft m.E. zwei Aspekte: Wie kann ich mich als Frau sicher fühlen? Und wie als alleinreisender Mensch nicht aus der ökonomisch und organisatorisch paarorientierten Urlaubswelt fallen? Das sind durchaus zwei verschiedene Fragen, denn einmal hat das alleine Reisen etwas Besonderes (ich bin mir gar nicht sicher, ob Männer da befähigter und mutiger sind) und andererseits gibt es durchaus speziell weibliche Befürchtungen und Bedürfnisse. Aus meiner eigenen Erfahrung würde ich diese Bedürfnislage so beschreiben: Wenn ich eine Unterkunft für meine Reisen alleine suche, will ich mit einem guten Gefühl anreisen und das bedeutet: Mir möglichst wenig Stress machen müssen, aber auch maximale Anregung und Freiheit genießen. Für die Unterkunftsuche also ein paar Tipps. Weiterlesen »

Den Hinweis verdanke ich einer recht bewanderten Freundin, die auch schon den Jakobsweg absolvierte. Es lässt sich auch mitten durch Frankfurt pilgern! Und zwar auf dem Frankfurter Elisabethpfad, der tatsächlich zunächst sehr städtisch wirkt, um sich dann durch allerhand hügeliges Land bis Marburg zu schlängeln. Anders als die fußtapfere Freundin widmeten wir uns nur etwa der Hälfte der ersten Etappe, begannen nicht in Sachsenhausen, sondern unweit der Alten Oper in der Taunusanlage, und kennen den Weg bisher auch nur bis zu den Niddawiesen. Als etwas anderes Frankfurt-Sightseeing kann die “Pilgertour” durchaus auch für Besucherinnen ihren Reiz haben. Weiterlesen »

Kap Finisterra Galicien

Wie eigentlich findet sich das jeweils nächste Reiseziel?

Vielfältige Gründe können den Ausschlag geben: Das attraktive Lastminute-Angebot etwa, mitgeteilt von gewissen Piraten.
Oder langjährige Gewohnheit bei anderen. Im August fahren wir nach Dänemark… immer. (Wobei die Vorstellung einer Sommerfrische – von zwei drei Monaten! -, jenes bürgerlichen Rituals, auf das man sich ab Ostern zyklisch einstellt, durchaus etwas hat…)
Es gilt Freunde zu besuchen, die ihre Lager andernorts aufgeschlagen haben, bisweilen auch Menschen, die man nur vage kennt, die aber auf eben jenen Lagern doch etwas vereinsamt sind und ggf. gerne empfangen. Die professionellen backpackers lassen sich auf fernen Paden mitteilen, wo der nächste ist. Einigen Journalist_innen liegt im Blut und Auftrag, wo es hingeht, ständig (beneidenswert – vielleicht…). Es gibt Einladungen, Spontanentscheidungen und Lebensträume, die endlich verwirklicht werden. Einmal gewann ich sogar eine Reise mit eigenen kleinen Texten, nach New York. Das war sehr wunderbar, ganz und gar… Und es gibt Bücher, zum Glück gibt es Bücher, die Reiseentscheidungen anregen können. Weiterlesen »

Es ist eine gute Reisezeit für Lissabon. Im Frühjahr, wenn wir stets noch mit dem nächsten Schneesturm rechnen, weht dort, dem Atlantik sei Dank, ein frühlingshaftes Lüftchen und es lässt sich im Freien gut aushalten. Zu Lissabon gehört der Fado – definitv. In der Alfama, dem hügeligen, nahezu dörflichen, alten Teil der Stadt, lässt er sich am Abend genießen. In jedem Reiseführer sind die verschiedensten Fado-Clubs verzeichnet. Am gastlichsten und familiärsten geht es im Sr. Fado zu. Wenige Tische, ein einheitliches TagesAbendmenü wahrhaft portugiesischer Art … und Fado. Hier zelebrieren die Familienmitglieder und Freunde des Hauses die musikalische Seele Lisboas. Wenn alle Gäste bestens gesättigt sind, singt auch die Wirtin… Weiterlesen »

  In Zusammenarbeit mit Travelex

Man kann preiswert reisen oder luxuriös (wenn man kann). All inclusive alles Erdenkliche im Voraus buchen und bezahlen – oder sich selbstorganisiert auf den Weg machen. Flüssig zu bleiben in der Ferne ist jedenfalls hinreichend wichtig. Ich erinnere mich gut, wie einmal auf Usedom – zu Zeiten als ich noch ohne doppelten Boden oder gar Kreditkarten reiste – meine einzige EC-Karte in einem defekten Automat blieb. Damit auch die Möglichkeit, die Unterkunft am geplanten Abreisetag zu bezahlen. Ein Wochenende Urlaubsverlängerung, aber einige Misslichkeiten nach der Heimkehr waren die Folge… Weiterlesen »

An manchen grauen Tagen kann ein Gang durchs Frankfurter Bahnhofsviertel tröstlich sein, Abhilfe gegen (klein-) bürgerliche Neurosen und spätbürgerliche Depressionen verschaffen. Am Tage zumindest lässt es sich hier auch als Frau alleine bedenklos schauen und staunen – vermutlich ist das Bahnhofsviertel dann einer der sichersten Orte weltweit – und so das pulsierendste Nebeneinander erleben. Nichts scheint unvereinbar: Immer noch prächtige Gründerzeitvillen vor Bankenturmsilhouette, Rotlicht neben ausdifferenziertem Einzelhandel (Perücken, handgefertigte Schuhe, Schreibwaren im alten Stil, Waffen natürlich, erstaunlichste Lebensmittel und Schnickschnack aus Orient und Okzident), das authentischste chinesische Essen der Stadt, die günstigsten Tandoori-Imbisse, verr(a)uchte Kneipen, aber auch großes Dinner für Geschäftsleute aller Arten. Weiterlesen »

Ein Freund schwärmt von Kairo, das er vor vielen Jahren besuchte. Mitreißend und eindrucksvoll sei die Stadt gewesen. Faszinierend durch und durch. Eine Freundin kommt im Februar 2013 von einer Dienstreise aus Kairo zurück und ist erschüttert. Verfall, Verwahrlosung, Zusammenbruch. Letzte Ecken voller Istanbul sterbende SchöneZauber, aber nur, wenn man das meiste völlig ausblendet.

Geht auch Istanbul diesen Weg, unaufhaltsam? Das ist die Befürchtung der Autoren, die der “Megalopole”, die Europa und Asien verbindet, eine Noch-Liebeserklärung aussprechen. Sterbende Schöne nennen sie die Königin mit doppelter Seele. Herausgegeben vom wunderbaren Wilhelm Genazino, der nicht nur ein Frankfurt-Flaneur zu sein scheint, steht das Buch auf meiner Wunschliste.

Und die Reise nach Istanbul damit unbedingt auch, obwohl ich sie vergaß auf meiner Liste aufzunehmen. Wie konnte ich das vergessen? Wo es in meinen Augen doch nichts Schöneres gibt, als den Zauber einer Metropole, die vom Wasser umschlungen ist. Ein wenig prekär ist der reine Besucherinnen-Blick auf die Welt, der Elend und Untergang aus privilegierten Reiseaugen sieht, natürlich doch. Hilflos bleibt uns das Beschreiben, das Flanieren im Fremden, die Reflexion, die zart sein sollte und genau, wenigstens das.

Ich finde einen wunderbaren Artikel, der dem entspricht. Danke dafür!

 

Als Renata Bühler und Manuela Polidori im Mai 1989 das erste Frauenhotel Deutschlands in Westberlin eröffneten, hätten höchstens sehr weise Seherinnen ahnen können, dass in ihrem Artemisia bald Hauptstadtluft geschnuppert würde. Aber nicht nur Berlin und seine Bewohner_innen haben seitdem Geschichte geschrieben, auch die beiden Gründerinnen haben mit ihrem mutigen Wagnis einen Stein ins Rollen gebracht. Von Frauen geleitete Hotels nur für Frauen entstanden in der Folge auch andernorts.

Die Pionierinnen hatten sich von ihrem Instinkt anleiten lassen. Als Reiseleiterinnen bei Frauengruppenreisen war ihnen aufgefallen, dass es eine Nachfrage nach erkennbar frauenfreundlichen Hotels gibt.
Vielerorts gehört nämlich die Übernachtungsfrage immer noch zu den eher misslichen Abenteuern, wenn Frauen alleine oder jedenfalls ohne männliche Begleitung reisen. Begehrliche Belagerung oder mitleidige Blicke bleiben beim Frühstück wie in der Hotelbar nicht immer aus, und es ist keineswegs nur ein Gerücht, dass alleine reisende Frauen häufig mit Katzentischen und Rumpelkammern vorlieb nehmen müssen. Weiterlesen »

Die (derzeit fiktive) Reise um die Welt setze ich fort. Es gab diesen Blog noch nicht, da erkundete ich schon spezielle Orte. Mexiko! Eine intensive Phase der Lektüre lateinamerikanischer Literatur ging voraus und begleitete die Sehnsucht nach diesem Land, groß, tropisch schlingernd, stolz, schwierig. Voller weiblicher Kraft und weiblichem Leid. Das Land von Frida Kahlo. Das Land von Angeles Mastretta. Ich las Emilia, voller Revolutionswirren und manchmal ein bisschen kitschig, faszinierend in den weiblichen Überlieferungen, zu wissen, zu heilen und zu überleben. Mexiko, das ist ganz viel, das Blaue Haus in Mexiko City, Puebla, Oaxaca und schließlich, berauschenden Pfaden folgend … Puerto Angel.  Weiterlesen »

Die Welt im Voraus zu erforschen, ist Reiselust im Kleinen. Kuba, Mexiko – seit Jahren wäre es mir eine Reise wert. Wenn ich sie mir vorstelle, reichen die Pauschalangebote nicht hin. So entdeckte ich Baracoa – abseits der Wege, fern der Hotelburgen, All-Inclusive-Hypes und Austauschbarkeiten mit all den anderen Sand-Strand-Palmen-Komfortzonen weltweit. Denn ein Land will entdeckt werden, wo es sich lebendig versteckt. Auch ich bin am lebendigsten, wenn ich mich ein bisschen verstecke … in der Fremde, unter Menschen, staunend. Weiterlesen »

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