12. November 2011 von Bärbel Bimschas
Willkommen bei Frau auf Reisen – dem Portal einer Frau mit Fernweh für alle Frauen mit Fernweh.
Die Idee zu diesen Seiten entstand, da ich seit einigen Jahren immer wieder alleine gereist bin. Eine neue Erfahrung beim ersten Mal, wiederkehrend in der Regel immer besser. Eine Frau auf Reisen erfährt sich kraftvoll und offen in der Welt!
Gerne möchte ich davon an dieser Stelle einiges mitteilen. Was ist zu beachten, wenn eine Frau alleine reist? Welche Ängste bestehen (nur) im Kopf? Was ist zu gewinnen? Weiterlesen »
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14. Mai 2012 von Bärbel Bimschas
Wer immer Blog, Portal, Homepage betreibt, enthält sich vermutlich nicht ganz dem Drang, in einem Programm der Wahl hin und wieder zu schauen, wer schaut. Man kann das exzessiv betreiben oder – wie ich – nur manchmal und ein bisschen. Man kann dabei aber auch herzlich lachen. Eben sah ich, dass diese Seite tatsächlich mit der Suchanfrage “Wie reise ich eine Frau auf?” angesteuert wurde.
An alle legasthenischen Männer: Ich glaube, diese Frage wird hier leider nicht beantwortet. An alle klugen und selbstbewussten Frauen: Keine Angst, eine Frau auf Reisen kann sich selbtbewusst bewegen und den Männern, die Frauen “auf reisen” wollen, beherzt Paroli bieten. Da bin ich sicher. Kommentare erwünscht, wie imer eigentlich.
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2. Mai 2012 von Bärbel Bimschas

In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast als über die, die du getan hast. Also wirf den Palstek aus, segel hinaus aus dem sicheren Hafen. Fang den Wind in deinen Segeln ein. Erforsche. Träume. Entdecke.
(Mark Twain)
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2. Mai 2012 von Bärbel Bimschas
Lesen, Reisen, Schreiben: Dieser Dreischritt ist den Pionierinnen der Reiselust einfach eigen! Freya Stark reflektierte dankbar diese Genüsse, aus denen ihr Leben sich speiste. Die Einflüsse von Kunst, Philosophie und Reisen ließen auch das Altern vergessen. Anregung und Neugier hielten sie jung: Freya Stark, geboren am 31. Januar 1893 in Paris, erlebte ihren 100. Geburtstag und verstarb, mittlerweile geadelt als Dame Freya Stark, am 9. Mai 1993 in Norditalien. 
Als das vergangene Jahrhundert noch ganz frisch war und Freya Stark ihren 9. Geburtstag feierte, säte das Geschenk einer Tante den Samen einer großen Leidenschaft. Die Erzählungssammlung Tausendundeine Nacht weckte bei dem Mädchen Freya Madeline die Sehnsucht nach dem Orient – und die blieb. Weiterlesen »
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26. April 2012 von Bärbel Bimschas

Eine herausforderungsvolle Migrationsgeschichte
José Saramago hat die Bäume im Garten seines Hauses meist selbst gepflanzt. Sie waren ihm treue, stabile Freunde. So auch einen Johannisbrotbaum, der längst zu ausladender Pracht gediehen ist.
Als wir das ehemalige Wohnhaus von Saramago im Februar besuchten, durften wir auch durch den Garten streifen und sogar Früchte des Johannisbrotbaumes an uns nehmen. Und so wurde eine schokobraune Hülsenfrucht von mir nach Frankfurt verbracht. Zwar ließ ich im Flugzeug mein handy liegen, diese kleine Frucht jedoch kam Zuhause an. Dort vergaß ich sie erst einmal, bis ich sie diverse Tage später im Innenfach meiner Tasche wieder fand. Zwei Kerne setzte ich - einer Idee Angelikas folgend - in die Erde.
In ein sehr mickriges Papptöpfchen, das die Firma IKEA verkauft, um darin angeblich Kräuter zu ziehen. Von dieser Yps-mäßigen Erfindung der Firma IKEA kann ich im Übrigen nur abraten, das ist in Sachen Kräutern reine Geld- und Zeitverschwendung, ein üppiger Kräutergarten sieht wahrhaft anders aus, als was sich mit diesem Minibausatz aus Kaffeebechern, Instanttorf und Samentütchen erreichen lässt. Aber: Eines Morgens wurde ich zwar nicht von Kräuterduft empfangen, aber inmitten der bedauerlich vor sich hinvergetierenden schwedischen Grünlinge setzte sich stolz ein ganz anderer Keimling in Szene. Willkommen, lieber Johannisbrotbabybaum vom Stamme Saramago!
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25. April 2012 von Bärbel Bimschas

Ich war noch nie in Marokko! Die Sehnsucht steigt. Denn das kleine Tunesien wusste mich einstmals zu bezaubern. Zwar war Tunesien lange Zeit, in den langen Diktatorenzeiten, ein typisches Pauschalurlauberziel. Ausgerechnet die Tragik der Geschichte – der Ausbruch des ersten Golfkrieges – ermöglichte mir ein bezauberndes Erlebnis der Insel Djerba. Dort war der Krieg zwar nicht spürbar, aber die deutschen Urlauber blieben in großer Zahl aus. Wir deutschen Reisenden sollten wahrhaftig dankbar und demütig sein. Denn damals, in einer Situation, die für die Menschen in der Golfregion bodenlos schrecklich war, für die Menschen in Nordafrika, die vom Tourismus abhängen, mit Sicherheit auch kein Spaß, verliebte ich mich in diese Welt aus Wüste und Meer, wandelte hingebungsvoll zwischen Sand, Kamelen und Bazaren. So gut unterhielten wir uns mit dem Hotelpersonal auf französisch, dass in mir, jung und unwissend, gar nicht der Verdacht aufkam, mich in einem Land mit allgegenwärtigem Geheimdienst zu befinden… Aber in Marokko war ich tatsächlich noch nie. Der Lockruf wird immer stärker und er heißt Essaouira. Weiterlesen »
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2. April 2012 von Bärbel Bimschas
Und noch eine Kolumne aus 2009. Es war ein gutes Schreib- und Reisejahr anscheinend…
Dieser Tage scheint der Berlin-Frankfurt-Systemvergleich in der Luft zu liegen. Ich komme gerade zurück aus Berlin. Beim Aufwachen bildet sich mir der Satz: Das Berlin-Gefühl verhält sich zum Frankfurt-Gefühl, als würden Kontinentalplatten aneinander reiben.
Am Wochenende vor meinem Berlin-Wochenende wurde auf einem reich besetzten Podium im Frankfurter Literaturhaus das Vielleicht-Drama beredet, vom Suhrkamp Verlag verlassen zu werden. Zur Sache selbst ließ und lässt sich wenig reden, wenn man nicht im Verlagsmanagement sitzt. (Da sitzt auch der Betriebsrat nicht, aber er würde gerne mehr zu sagen haben, denn über 80 % der Mitarbeiter(innen) sind gegen eine Umsiedlung.)
Die Veranstaltung geriet gleichwohl zu einem aufschlussreichen Versuch, ein sich trotzig selbstbehauptendes Frankfurt gegen das verführerische Berlin zu stemmen. Das wirkte ziemlich hilflos und ziemlich provinziell. Früher, dachte ich, hätte man so billige Polemik gegen Berlin nicht nötig gehabt. Und ich dachte: Gleich werden die Bembel auf den Tisch gepackt. Weiterlesen »
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2. April 2012 von Bärbel Bimschas
Meine Kolumne aus dem Jahr 2009
Von Frankfurt aus die Welt entdeckend, in kleinen Stücken versteht sich, zeigt sich ein Weg, der wieder nach Frankfurt führt. Besser gesagt: Hier begann.
Und so beginne ich zurückkehrend von dem kleinen Stück festem Sand im Meer Julia Francks Die Mittagsfrau zu lesen, der Zusammenhang fiel erst nach der Reise auf.

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9. März 2012 von Bärbel Bimschas

Dieser Blog wird dieser Tage schwer Lanzarote-lastig. Das hat empirische, aktuelle Gründe: Gerade war ich wieder dort. Es hat überraschend nachhaltige, alles verdrängende Gründe: Diese Insel greift dieser Tage in mein Erleben, meine Träume … ich kann sie noch und gerade nun durch gar nichts anderes ersetzen. Wenn sie noch (nach-)wirkt, ist es, als wirke sie über jede Zeit, als sei sie (in mir). Als habe auf ihr, bei ihr, in (?!) ihr die Zeit still gehalten und solches Stillehalten verweigere sich gerade allen anderen Reiseideen. Vor allem aber zaubert es (noch) einen süßen Schein über Frankfurter Himmel und manchmal sogar mein Gemüt. Weiterlesen »
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8. März 2012 von Bärbel Bimschas

Lanzarote ist eine Insel für Frauen. Und zum Lesen. Zum Er-Lesen für Frauen.
Das erste und wichtigste Buch überhaupt, mit dem frau sich die Insel erlesen kann heißt: MARARIA. Mararia von Rafael Arozarena ist der Lanzarote-Roman. Er verbindet die Kargheit der Insel, archaische Überlieferung und Not und Größe der Weiblichkeit – und lässt bis heute die Reisende nicht nur die Insel lesend erleben, sondern auch den Weg nach Femes suchen… Arozarena, geboren und gestorben auf Santa Cruz de Tenerife, ist der wichtigste und faszinierendste kanarische Autor, jedenfalls außer jenem Portugiesen, der es (auch) wurde. Weiterlesen »
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6. März 2012 von Bärbel Bimschas

Im Juni 2010 starb José Saramago in Tias auf Lanzarote, seiner Wahlheimat. Wer heute sein Haus besucht, hat den Eindruck, Saramago habe es gerade verlassen, um einen kleinen Spaziergang durch den herrlichen Garten zu machen – so präsent scheint der Nobelpreisträger dort noch. Weiterlesen »
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